Kunst und Kultur in der Lombardei

Frühgeschichte und Antike

Nach den Ligurern (7. Jh. v. Chr.), Etruskern (6. Jh. v. Chr.) und Kelten (von denen die Lombardei ihr Wahrzeichen, die keltische Rose übernommen hat) sind Spuren der Insubrer (5. Jh. v. Chr.) in der Lombardei zu finden.

Die Römer:

Im 3. Jh. v. Chr. traten die Römer auf den Plan und machten Oberitalien zur Provinz Gallia Cisalpina. Wichtige Stützpunkte der Römer waren Pavia, Como, Lodi, Cremona, Mantua und Brescia.

Römische Zeugnisse:

Via Aemilia. Die Römerstraße wurde 187 v. Chr. gebaut und verbindet Rimini und Piacenza miteinander.

S. Lorenzo Maggiore in Mailand. Vor der prachtvollen Basilika S. Lorenzo Maggiore haben sich 16 römische Säulen erhalten, die wohl von einem antiken Tempel der römischen Kaiserzeit (2.-3. Jh.) stammen.

Kapitolinischer Tempel in Brescia. In Brescia finden sich Überreste einer kapitolinischen Tempel- und Theateranlage, die 73. v. Chr. durch Vespasian erbaut wurde.

Römische Villa in Sirmione am Gardasee. In Sirmione finden sich die Überreste einer römischen Villa, die dem Dichter Catull gehörte.

Römische Mosaiken in Desenzano am Gardasee. In Desenzano haben sich Mosaiken mit mythologischen Szenen und Jagdmotiven in der sog. Villa Romano erhalten.

Elfenbeinarbeiten in Monza. Kunsthandwerk aus Elfenbein aus dem 4. Jahrhundert, ein Elfenbeinkästchen mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament sowie ein Elfenbeindyptichon, werden im Dom von Monza aufbewahrt.

Geschrieben in Italien

Einen Kommentar abgeben