Geschichte der Lombardei

Die Lombardei war schon im Paläolithikum und im Neolithikum besiedelt. Im 3. Jahrhundert v. Chr. wurde sie von den Galliern eingenommen, 222 v. Chr. folgten die Römer. Im 6. Jahrhundert kamen die Langobarden, die der Region ihren Namen gaben (aus Longobardia wurde Lombardia).

Im Mittelalter blühten die Kommunen und die Stadtherrschaften unter mächtigen Familien wie z. B. den Visconti und den Sforza. Im 16. und 17. Jahrhundert befand sich die Lombardei unter spanischer Herrschaft, im 19. Jahrhundert wurde sie von den Österreichern eingenommen.

Nach einem kurzen Intermezzo napoleonischer Herrschaft wurde die Region mit dem Wiener Kongress 1815 gemeinsam mit Venedig an die Österreicher zurückgegeben.

Später gehörte sie zum Königreich Sardinien und wurde 1859 Teil des italienischen Königreichs.

Die Lombardei, als Region kurz nach der Entstehung der italienischen Republik 1946 gegründet, entwickelte sich fortan zu einem der wirtschaftlich bedeutendsten Gebiete Europas und zum wichtigsten Wirtschaftsstandort Italiens.

Geschrieben in Italien

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